San Francisco – San Diego

Mit dem Mietwagen quer durch die USA | Teil 4 |

|Route 1, Kalifornien|

>>hier lang zu unserer USA Reiseübersicht!

Route 1, von San Francisco nach San Diego, www.diefernwehfamilie.de

Ganz früh morgens ging es los. Obwohl wir schon südlich von San Francisco waren, sind wir nochmal hoch zur Golden Gate Bridge und auf die andere Seite gefahren. Wenn man die Golden Gate Bridge in südlicher Richtung wieder zurückfährt, ist eine Mautgebühr fällig. Es gibt mehrere Möglichkeiten, diese zu bezahlen. Direkt bei der Überfahrt ist es allerdings nicht möglich und man sollte sich vorher Gedanken darüber machen! Wir haben es nicht getan! Nutzt man also keines der vielen Bezahlsysteme (Box im Auto usw.), erfasst die Mautstelle das liebe Kennzeichen. Wir haben eigentlich damit gerechnet, dass wir von der Autovermietung hören würden und die Maut zurückzahlen müssten. Aber es kam nie eine Rechnung…Am besten man fragt vorher bei der Autovermietung nach, wie so eine Maut abgerechnet wird!

Tip Autovermietung: Fotografiere das Auto und das Nummernschild! Du weißt nie für was du es brauchst!

Apropos Autovermietung, dazu muss ich noch kurz – ein langes „kurz“ – was loswerden und dir von der Auto-Abholaktion erzählen:
In Deutschland haben wir uns für die Economy Class entschieden, sowas wie ein Chevrolet Spark. Gebucht haben wir im übrigen über www.usa-reisen.de, weil sie ein tatsächliches, persönliches Büro in Berlin haben und wir bei Problemen ein wirkliches Anlaufziel gehabt hätten. Außerdem hatten sie das günstigste Angebot, sogar günstiger als FTI-Touristik, über die www.usa-reisen.de letztlich selber bucht. Die Autovermietung in den USA war dann Nationalcar. Ich kannte das Auto nur von Fotos und bin davon ausgegangen, dass unsere Koffer in den Kofferraum passen . Denn bei der Internet-Buchung wurde die Information angegeben, dass zwei Koffer Platz haben würden. Für uns war klar: Sie mussten, komme was wolle, auf jeden Fall in den Kofferraum passen! Sie durften nicht sichtbar sein! Denn
online ich hatte die verrücktesten Geschichten gelesen. Einmal unterwegs, solltest du nicht mehr an den Kofferraum mit deinem Gepäck. Noch vor der Fahrt solltest du alles, was du für den Tag benötigst, in dein Handgepäck legen! Also war mir ein Kofferraum, der groß genug ist, auf jeden Fall wichtig, wenn nicht sogar das Wichtigste!
Als wir dann an der Autovermietung standen und uns ein sehr netter Mitarbeiter darauf hinwies, dass unsere Koffer auf jeden Fall nicht in das Model passen würden, war ich erst mal enttäuscht und musste mich selber davon überzeugen. Also sind wir erstmal hin zum kleinen Auto und haben tatsächlich feststellen müssen, dass das nicht funktionieren würde. Als der Mitarbeiter auch noch gesehen hat, dass wir den Wagen erst wieder in Miami abgeben wollten, hat er ganz schön große Augen gemacht und uns auf jeden Fall von dem Wagen abgeraten! Klar, wir hatten davon gehört, dass man bei Autovermietungen oft mehr aufgeschwatzt bekommt als benötigt wird… blablabla. Aber in unserem Fall hat es tatsächlich Sinn gemacht, auf eine Mittelklasse upzugraden. Das war sogar zwei Klassen besser, aber wir haben es – zum Glück – für den Preis von der nächst höheren Klasse bekommen. Eigentlich hätten wir, so hieß es vor der Reise, vor Ort noch eine Gebühr dafür bezahlen müssen, dass wir das Auto nicht dort abgeben, wo wir es ausgeliehen haben. Das wären 399 Dollar gewesen – im Grunde so viel wie das Upgrade. Diese Gebühr wurde uns nie berechnet, wie wir dann später bemerkten. Warum, wissen wir nicht. Aber es wird sicherlich seinen Grund gehabt haben. Und somit war das Upgrade quasi auch umsonst! Yea:D

Mit dem Mietwagen quer durch die USA, Teil 4, Route 1, voon San Francisco nach San Diego, www.diefernwehfamilie.de

Also haben wir uns auf das Upgrade eingelassen! Und wir haben die Entscheidung nie bereut.
Am Leihwagen angekommen, waren wir ganz deutsch und haben das Auto auf jede Macke und jeden Kratzer kontrolliert und fotografiert! Als wir die „Auffälligkeiten“ angesprochen hatten, damit sie am Ende nicht auf uns zurückfallen, wurden wir nur so halb belächelt und man sagte uns, dass sie es aufschreiben würden.

Übrigens hat unsere Klimaanlage bereits in den ersten Tagen gesponnen und im Fußraum hinten stand immer Wasser, wenn wir sie eingeschaltet haben. Da wir die Klimaanlage nicht unbedingt nutzen wollten, hat uns das für die Fahrt nicht weiter gestört. Für den Defekt mussten wir auf jeden Fall nicht zahlen – aber das wäre ja auch ein Unding gewesen.

Schon mal vorweg: Das Auto hat auf unserer langen USA-Tour einiges mit uns mitgemacht. Unter anderem Sandstürme, Schnee und Hitze. Die härteste Probe für unser Auto war allerdings das Monument Valley.

Ein kleiner Tipp nebenbei. Fotografiere den Mietwagen und das Nummernschild, sodass du immer weißt, wie es aussieht! Man weiß nie, wofür man es braucht! :D

On the road_Route 1_Golden Gate Bridge, San Francisco, www.diefernwehfamilie.de

 

Jetzt aber zurück zur Golden Gate Bridge. Vom Battery Spencer (ein ehemaliger Militärposten, der zum Schutz der San Francisco Bay Einfahrt diente), auf der Nord-West Seite der Golden Gate Bridge, hat man einen wundervollen Blick auf die Golden Gate Bridge, San Francisco, Alcatraz, Containerschiffe… Battery Spencer selbst ist jetzt nicht unbedingt faszinierend. Aber ich fand es sehr interessant, auch mal das anzuschauen, was hinter all den bekannten Bildernverborgen bleibt!

Von dort aus ging es dann los Richtung Süden!

Google, San Francisco, Mit dem Mietwagen quer durch die USA, www.diefernwehfamilie.de

Spontan wollten wir nochmal bei Google (Googleplex, vorbeischauen und, da ich eh aufs Klo musste, haben wir einfach mal in einem Gebäude nachgefragt. Eigentlich ist es nicht erlaubt, aber sie haben bei uns eine Ausnahme gemacht. Sehr spannend :D! Dadurch sind wir ein wenig tiefer ins Gebäude reingekommen und haben gesehen, dass es da wirklich ziemlich cool zugeht! Da kam tatsächlich eine Rutsche aus dem ersten Stockwerk runter! Nachdem wir uns also erleichtert hatten, sind wir einfach mal drauf los und haben uns auf dem Google Gelände umgeschaut! Haben uns die bunten Fahrräder (häufig etwas lädiert), Beachvolleyballfelder, die Gartenanlage und mehr angeschaut – bis wir auf der anderen Seite wieder aus dem Gelände rausgegangen sind. Als wir dann allerdings festgestellt haben, dass es da nicht mehr weiter geht und wir wieder zurück zu unserem Auto wollten, wurden wir doch tatsächlich aufgehalten! Es wurde uns gesagt, dass wir das Gelände gar nicht betreten dürften. Ups! Da waren wir schon ein Mal durch! Beide ohne Smartphones, waren wir uns auch gar nicht mal mehr sicher, wie wir wieder zurück zu unserem Auto kommen sollten. Aber irgendwie haben wir es dann doch geschafft:D und sind ab auf die Route 1!

Die Must-See Route 1 in Kalifornien, San Francisco-San Diego, www.diefernwehfamilie.de

Die Route 1 hat einfach wunderschöne Ausblicke! Die Straße bietet auch immer wieder an den schönsten Punkten Parkbuchten, um die Ausblicke zu genießen und mehr als ein Erinnerungsfoto zu schießen! Die Straße selber hat mich sehr an Kroatien erinnert, nur dass sie viel sicherer war. Ich konnte die gesamte Fahrt also viel besser genießen! Wir sind dann auch den ganzen Tag gefahren, haben oft angehalten, um den Pazifik zu erleben und kleine Eichhörnchen und Möwen zu beobachten. Mittags haben wir in einem winzig kleinen Ort gehalten und in einem mexikanischen Lokal lecker gegessen.

Route 1, San Simeon, www.diefernwehfamilie.de

Die Fahrt war definitiv nicht durchgeplant. Der Abend war da, wir wurden müde und hatten noch keinerlei Unterkunft. Doch wir hattendas Glück, auf einmal durch einen Ort zu fahren, der im Grunde nur aus Hotels, Apartments, Motels und ähnlichem Bestand. Unsere erste Nacht im Motel, dem Days Inn ( 9260 Castillo Dr, San Simeon), haben wir 61 Dollar bezahlt und konnten ein riesen Zimmer beziehen.  In einem kleinen Supermarkt nebenan hatten wir uns noch ein paar Kleinigkeiten gekauft, bevor wir noch mal zum Strand gegangen sind!

On the Road, Route 1, Pacific Train, Wale watching and sunshine, www.diefernwehfamilie.de

Am nächsten Morgen ging es weiter Richtung Santa Barbara. Die Strecke war immernoch so schön wie am Tag zuvor. Nur dieses Mal hatten wir sogar das Glück, Wale zu sehen! Eigentlich haben wir nur angehalten, um uns die Ölplattformen im Meer genauer anzuschauen, bis uns ein sehr netter Mann angesprochen hatte und uns fragte, ob wir sie denn auch sehen würden! Wen?…was?…wo und wieso? Haben wir uns gefreut, als wir diese wunderschönen Wesen immer wieder an der Wasseroberfläche haben schwimmen sehen! Einfach nur atemberaubend schön!


> Mittags haben wir dann Santa Barbara erreicht und dort eine kleine Pause eingelegt…

> Was man in San Francisco gesehen, gegessen und erlebt haben sollte, kannst du hier nachlesen!

> Du willst auch nach NY City? Hier unser ultimativer Spaziergang durch New York!

Unsere gesamte Strecke als Übersicht findest du hier!


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